E-Commerce , Online-Shop, Digitalisierung, KMU Förderung

Fragen und Antworten

Fragen

E-Commerce Gesetz Österreich

Die gesamte aktuelle österreichische Rechtsvorschrift für das E-Commerce-Gesetz finden Sie in der aktuellen Fassung im RIS Rechtsinformationssystem des Bundes. In diesem Bundesgesetz werden  bestimmte rechtliche Aspekte des elektronischen Geschäfts- und Rechtsverkehrs des E-Commerce-Gesetz geregelt.

Link: RIS E-Commerce-Gesetz

E-Commerce was ist das?

Unter dem Begriff E-Commerce werden ebenso die im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Begrifflichkeiten wie  Elektronischer-Handel, Internet-Handel oder Online-Handel verstanden. Zum Beispiel stellt ein Online-Shop eine elektronische Handelsplattform (E-Commerce)  im Internet dar. Beim Online-Shop handelt es sich um eine Website mit spezifischen Funktionen, wo Produkt- und Dienstleistungsangebote, sowohl im B2C als auch im B2B-Bereich, platziert und meist über eine Bezahlfunktion zum Kauf angeboten werden. Siepermann definiert „Onlineshopping als Abwicklung von Kauftransaktionen (v.a. Konsum- und Gebrauchsgüter) mithilfe von Internettechnologien“ (vgl. Siepermann, 2018).

Mehr dazu, erfahren Sie in einem kostenlosen Informationsgespräch unter +43 677 6287 2756

Förderung E-Commerce Österreich

AWS ­– KMU.E-Commerce 20% Zuschuss

Was wird gefördert?

  • Aufbau von professioneller Internetpräsenz zur Vermarktung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Buchungsplattformen
  • Einführung und Ausbau von Online-Shops sowie Nutzung von Auktions- Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen, Social Media Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing
  • Einrichtung und Optimierung von Onlineshops im Hinblick auf M-Commerce und deren Nutzerfreundlichkeit
  • Unterstützung bei E-Commerce-Geschäftsprozessen (Warenbereitstellung, Logistik, Zahlungsverfahren, Customer-Relationship-Management)
  • IT-Security, Schutz vor Cyberattacken bei E-Commerce-Lösungen
  • Einrichtung bzw. Verwendung von am Markt verfügbaren E-Commerce-Gütezeichen

Wie viel Förderung gibt es?

  • max. 20 % der förderbaren Kosten (max. Zuschuss:  EUR 12.000,–). Die förderbaren Kosten dürfen einen Betrag in Höhe von EUR 3.000,– nicht unterschreiten und einen Betrag von EUR 60.000,– nicht übersteigen. (Quelle: aws.at, 09/2021)

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Förderung zur Selbstständigkeit in Österreich

In Österreich gibt es viele Stellen die die Selbstständigkeit fördern, dazu finden Sie nachfolgend wichtige Links von öffentlichen Stellen über die Sie sich umfassend informieren können. Selbstverständlich helfen wir Ihnen auch gerne weiter, wenn Sie sich selbständig machen möchten – rufen sie dazu einfach +43 677 6287 2756

Links:

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

WKO Gründerservice

AMS Unternehmer Gründungsprogramm

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KMU Digital Förderung in Österreich

Digitalisierungsprojekte im Rahmen der WKO KMU-Digital |– 30 % Zuschuss (max. 6.000 Euro)

Was wird gefördert?

  • Digitale Transformation des Verkaufs- und Vertriebsprozesses
  • Einführung und Weiterentwicklung von digitalen B2B-oder B2C-Anwendungen
  • Umsetzung von innovativen und datenbasierten Online-Strategien.

Wie viel Förderung gibt es?

  • max. 30 % der förderbaren Kosten (max. 6.000 Euro), wobei das Projektvolumen einen Betrag von 3.000 Euro nicht unterschreiten und einen Betrag von 30.000 Euro nicht übersteigen darf.

(Quelle: kmudigital.at, 2022)

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Lebens!Nah der SFG für Online-Marketing Aktivitäten | 30% Zuschuss

(nur für steirische Unternehmen)

Was wird gefördert?

  • Erstellung und Neugestaltung von Website und Online-Shop (inkl. Integration E-Payment)
  • Design und Programmierung einer App
  • Produktion und Schaltung von Webvideos
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Social-Media-Kampagnen
  • erstmalige Präsenz auf Online-Vermarktungsplattformen (einmal je Plattform)

Wie viel Förderung gibt es?

  • Projektvolumen: mindestens 3.000 Euro
  • Förderquote: 30 % Basisförderung
  • maximale Förderung: 1.500 Euro

(Quelle: sfg.at, 2022)

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KMU Digital Beratungs-Förderung in Österreich

KMU Beratung I
Status- oder Potentialanalyse |

80 % WKO Zuschuss (max. 400 Euro)

In dieser Beratungseinheit werden digitale Trends, Chancen und Risiken für Ihr Unternehmen systematisch analysiert. Dabei werden alle relevanten Themenbereiche ihres Unternehmens angesprochen und ein Überblick über die Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Analyse wird von unserem WKO zertifizierten Berater durchgeführt. Am Ende der Beratung wird ein Beraterbericht erstellt, der als Voraussetzung für die 20%ige KMU-Digital Umsetzungsförderung gültig ist, erstellt.

Dauer: 4 – 6 Stunden (inklusive Vor- und Nachbereitung)
Beratung: vor Ort und/oder digital via Zoom, Google Meet, ….

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KMU Beratung II
Strategieberatung für E-Commerce und Online-Marketing

50 % WKO Zuschuss (max. 1.000 €)

Das Ziel der Strategieberatung besteht darin, gemeinsam mit ihrem Unternehmen eine konkrete Strategie zu entwickeln und Sie bei der Umsetzung der jeweiligen Prozesse zu begleiten. Im Fokus der Strategieberatung stehen der digitale Verkauf und das digitale Marketing, das Sie gemeinsam mit unserem WKO zertifizierten Berater systematisch erarbeiten.

Dauer: 2 – 3 Tage (inklusive Vor- und Nachbereitung)
Beratung: vor Ort und/oder digital via Zoom, Google Meet,  …

 

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KMU und EPU im österreichischen Einzelhandel

Der nachfolgende Abschnitt befasst sich mit den Grundinformationen von Kleinstunternehmen, mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit Ein-Personen-Unternehmen und soll einen Überblick über das Potential an möglichen Nutzerinnen und Nutzern dieser Forschungsarbeit aufzeigen.  Wie in der KMU Studie von 2018 der Wirtschaftskammer Österreich und des Handelsverbandes Österreich angeführt, besteht der größte Teil mit 99,6 Prozent der österreichischen Wirtschaft aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit gut 85 Prozent sind innerhalb aller kleinen und mittleren Unternehmen die Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer mit weniger als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten. Das bedeutet, dass die Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer die größte Anzahl an Unternehmen in Österreich stellen.

Bei gesamt rund 337.800 (99,6 Prozent) an kleinen und mittleren Unternehmen, stellen die Kleinstunternehmen mit 287.130 (85 von 99,6 Prozent) Unternehmen die größte Gruppe in der österreichischen Wirtschaft dar. Die Ein-Personen-Unternehmen sind in der Gruppe der Kleinstunternehmen mit rund 106.238 Unternehmen, beziehungsweise 37 Prozent stark vertreten. (Vgl. KMU im Fokus 2020, S. 9 und Wirtschaftskraft KMU 2018 S. 4) Die Erkenntnisse aus diesen Zahlen weisen bereits darauf hin, dass es sich bei den Kleinstunternehmen und Ein-Personen-Unternehmen um eine sehr große Gruppe an Unternehmen handelt, deren personelle Ressourcen offenkundig sehr eingeschränkt sind. Das bedeutet, dass jegliche Veränderung oder Anpassung von bestehenden Arbeitsabläufen an neue digitale Prozesse nur unter größter unternehmerischer Anstrengung, von Kleinstunternehmen und Ein-Personen-Unternehmen umzusetzen sein wird. Gerade der den parallele Aufbau eines Online-Shops zum bestehenden stationären Einzelhandelsgeschäft, dürfte eine besondere Herausforderung für Einzelhändlerinnen und Einzelhändler darstellen.

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Zahlen, Daten Fakten zum österreichischen Online-Handel

Nachdem bereits über 3 Mrd. Menschen weltweit das Internet als Informationsquelle und für soziale Beziehungen nutzen, kann auch ein stetig wachsender Anstieg an Online-Einkäufen wahrgenommen werden. Eine besondere Rolle spielt dabei immer mehr die mobile Internet-Nutzung und die damit einhergehenden Erwartungen der Kundinnen und Kunden. (Vgl. Heinemann, 2016, S. 1) Die Anzahl der Online-Käufer hat sich in den letzten 18 Jahren (2003-2020) laut Statista (2020) von 10,9 Prozent auf 66,3 Prozent erhöht. Hofacker & Schwandt berichten in Ihrer 2019 erstellten E-Commerce-Marktstudie für Österreich und der Schweiz, dass bereits 2018 3,2 Mrd. Euro an Umsatzerlösen von den Top 250 Online-Shops in Österreich umgesetzt wurden. Den größten Teil erwirtschafteten dabei sogenannte Generalisten mit einem Umsatzvolumen von 1,2 Mrd. Euro, was einem 38,1-prozentigen Anteil am Gesamtumsatz entspricht. Die weiteren umsatzstärksten Bereiche bei Online-Shops liegen in der Bekleidungsbranche mit 21,8 Prozent Anteil sowie in der Unterhaltungselektronikbranche mit gut 16,7 Prozent. Alle anderen Branchen aus den Hauptgruppen kommen lediglich auf einstellige Umsatzzahlen. Die Wachstumsrate der Online-Umsätze ist von 2017 auf 2018 um 16,3 Prozent gestiegen. (Vgl. Hofacker & Schwandt, 2019, S. 6)

Einen guten ersten Überblick über den österreichischen Internet-Einzelhandel aus dem Jahr 2017 bietet die Studie InternetEinzelhandel 2018. Demnach verfügen die Einzelhandelsunternehmen zu 95 Prozent über einen Internet-Zugang, 75 Prozent betreiben eine Website und 22 Prozent, was dementsprechend 9.000 Einzelhandelsunternehmern entspricht, betreiben bereits einen Online-Shop. Auf der Kundinnen- und Kunden-Seite, nutzen bereits 88 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten das Internet, 75 Prozent davon suchen nach Einzelhandelswaren und bereits 62 Prozent kaufen im Internet ein, was 4,1 Mio. Online-Shopperinnen und Online-Shopper in Österreich entspricht. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass von 7,0 Mrd. Euro Online-Umsätzen im Jahr 2017 rund 3,8 Mrd. Euro im ausländischen Online-Einzelhandel umgesetzt werden und 3,2 Mrd. Euro im österreichischen Online-Einzelhandel. (Vgl. KMU Forschung Austria, 2018, S. 2-3). Der pro Kopf Jahresdurchschnitt bei den Online-Einkäufen liegt in Österreich bei 1.700 Euro, was sich zum Gutteil auf Haushalte mit einem hohen Einkommen zurückführen lässt, da diese öfters online gehen und höhere Umsätze tätigen (vgl. KMU Forschung Austria, 2018, S. 6).  Die Jahres-Umsatzentwicklung in 11 Jahren von 2006 – 2017 ergab eine Steigerung um das 4,5-Fache von 0,7 Mrd. Euro auf € 3,2 Mrd. Euro. Aufgrund der angeführten Daten ist ersichtlich, dass noch immer ein großes Wachstumspotential besteht, was zum einen die Erstellung von Online-Shops anlangt, wenn man von den derzeit betriebenen Einzelhandels-Online-Shops ausgeht, die zurzeit rund 22 Prozent im Einzelhandel ausmachen. Und zum anderen bei den Umsätzen, wo den Zahlen nach, mehr als die Hälfte von gesamt 7 Mrd. Euro noch an ausländische Einzelhandels-Online-Shops geht (vgl. KMU Forschung Austria, 2018, S. 2).

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Entwicklung des Online-Handels

Um ein besseres Verständnis für das Thema Online-Shop beziehungsweise Online-Handel zu bekommen, ist es ratsam, kurz die Anfänge des Online-Handels zu betrachten. Der Beginn des Online-Handels wird mit dem Datum 1972 in Verbindung gebracht, wo Markoff 2005 in seinem Buch „What the Dormouse Said: How the Sixties Counterculture Shaped the Personal Computer Industry“ beschreibt, wie der Online-Verkauf stattfand. Demnach fand die erste Online-Transaktion über das Arpanet – Netzwerk der Universität von Stanford mit Kollegen am Massachusetts Institute of Technology statt (vgl. Markoff, 2005, S. 109, Power, 2013). Im Mai 1984 fand über eine von Aldrich entwickelte Teletext-Funktion des Fernsehers in Verbindung mit einer Telefonfestnetzleitung der erste Lebensmittel-Einkauf von Margarine, Cornflakes und Eiern in der Höhe von £117,6 statt, wie BBC online 2013 berichtete. Das dritte Datum bezieht sich auf den 11. August 1994, demnach soll Phil Brandenberger die erste verschlüsselte Kreditkartenzahlung über den US-Marktplatz Netmarket getätigt haben, um damit eine Sting-CD gekauft zu haben (vgl. t3n.de, 2019; The New York Times, Lewis, 1994). Am 16. Juli 1995 verkaufte Jeff Bezos von Amazon, das erste Buch über eine Internetbestellung, wie Heinemann im Buch „Der neue Online-Handel“ berichtet (vgl. Heinemann, 2016, S. V).

Die Erkenntnisse aus den Anfängen des Online-Handels zeigen auf, dass die technischen Möglichkeiten der Vernetzung von Computern, in Verbindung mit Telefonleitungen, im Fokus standen. Die sich daraus entwickelnden Innovationen schufen die Grundlage für den heutigen digitalen Online-Handel und somit die Erschießung eines neuen Handelsweges. Zu dieser Zeit stellte der stationäre Handel noch den Hauptumsatzmarkt dar und der Online-Handel spielte umsatzmäßig nur eine untergeordnete Rolle, wie sich aus der Umsatzstatistik des Handelsverbandes Österreich (2020) von 2006 bis 2018 gut ablesen lässt. Demnach wurden 2006 rund 0,7 Milliarden, 2018 rund 3,8 und 2020 bereits 4,2 Milliarden Euro im Online-Einzelhandel umgesetzt. Durch die Umsatzentwicklung ist erkennbar, dass der Online-Handel zunehmend eine immer größere Rolle bei der Umsatzentwicklung im Einzelhandel spielt. (Vgl. Handelsverband Österreich, 2020)

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Mobile Commerce was ist das?

Im Wirtschaftslexikon von Gabler definiert Kollmann und Sjurts (2018) Mobile Commerce als „Elektronisch gestützte Abwicklung von Geschäftstransaktionen auf Basis der Nutzung mobiler, mit dem Internet verbundener Endgeräte.“, dabei geht es zum einen darum, dass Konsumentinnen und Konsumenten über Smartphones einkaufen können und zum anderen, dass Online-Shop Betreiberinnen und Betreiber die Möglichkeit nutzen, ihre Zielgruppen über mobile Geräte, wie Smartphones erreichen und bewerben zu können.

Die Frage, warum Mobile Commerce so interessant für Online-Shop Betreiberinnen und Betreibern ist, kann einfach beantwortet werden, weil bereits 75% aller Suchanfragen über Smartphones durchgeführt werden. (vgl. KMU Forschung Austria, 2018, S. 15) Das bedeutet, dass Mobile Commerce eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Konsumentinnen und Konsumenten und Online-Shop Betreiberinnen und Betreibern darstellt, um in Kontakt zu treten, Informationen auszutauschen oder Verkaufsaktivitäten durchzuführen.

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Was sind Geschäftsmodelle?

Schallmo (2016, S. 6) bezeichnet ein Geschäftsmodell als die Grundlogik eines Unternehmens, bei der es darum geht, den Nutzen von Kundinnen und Kunden und Unternehmerinnen und Unternehmern zum Vorteil gegenüber Mitbewerberinnen und Mitbewerbern, hervorzuheben.

Der Fokus bei der Betrachtung von Geschäftsmodellen, wie sie in dieser Forschungsarbeit beobachtet werden, liegt auf der Kundinnen- und Kunden- Zentriertheit und Orientiertheit. Wie Heinemann und Gaiser 2015 berichten, sind die Kundinnen und Kunden die treibende Veränderungskraft, die Unternehmerinnen und Unternehmer dazu veranlassen ihr bestehendes Geschäftsmodell zu überdenken.

Das ist damit zu begründen, dass die Konsumentinnen und Konsumenten durch ihr Verhalten, beispielsweise durch die Nutzung von mobilen Endgeräten, das Handeln von stationären Online-Händlerinnen und Online-Händlern dermaßen beeinflussen, dass digitale Transformationen, wie der Aufbau eines Online-Shops unumgänglich sind, um das Überleben von stationären Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern zu sichern. Daher ist unter dem oben erwähnten Gesichtspunkt, welches Geschäftsmodell mit welcher Ausprägung (Kundinnen und Kunden- oder Unternehmerinnen und Unternehmer Nutzen) für Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in Frage kommt, von besonderer Bedeutung.

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EKS Enpasskonzentrierte Strategie?

Auf Basis der kybernetischen Managementlehre von Prof. Wolfgang Mewes (EKS – Engpass konzentrierte Verhaltens und Führungsstrategie) wird gemeinsam mit Ihnen ein erfolgreiches Strategiekonzept zur Umsatz und Gewinnsteigerung erarbeitet.

Die Strategie vom Systemforscher Prof. Wolfgang Mewes ist ein Instrument zur ganzheitlichen Steuerung eines Unternehmens. Eine „Erwerbsstruktur“ wird als lebendiger Organismus, als kybernetisches System begriffen, das auf interagierenden Wechselwirkungen basiert und dann erfolgreich ist, wenn es einem übergeordneten System (Zielgruppe) einen – möglichst zwingenden – Nutzen bietet.

Bei der EKS wird das unternehmerische Handeln an vier Grundprinzipien ausgerichtet:

  1. Konzentration der Kräfte:
    Ausbauen der eigenen Stärken und zu einer Spitzenleistung aufbauen. Seine Sinne, Kräfte und Mittel nicht breit, sondern spitz und konzentriert einsetzen.
  2. Engumrissene Zielgruppe:
    Sein Angebot nicht an alle richten, sondern in einer klar definierten und abgegrenzten Zielgruppe Fuß fassen.
  3. In die Lücke gehen:
    Nicht das tun was alle in der Branche machen, sondern die Konzentration auf die Lösung des größten Problems seiner Zielgruppe richten. Damit ist gemeint den Engpass der Zielgruppe zu lösen, der sie am stärksten in Ihrer Entwicklung behindert.
  4. Tiefe statt Breite:
    Sich nicht auf die Breite und Perfektion entwickeln, sondern in die Tiefe, d.h. bei nahe liegenden Problemen der Zielgruppe beginnend auf ihre zentralen Probleme zu. Damit wächst automatisch die eigene Bedeutung bei der Zielgruppe.

Die systematische Umsetzung erfolgt in weiterer Folge über sieben Phasen.

Phase 1 – Welche besonderen Stärken haben Sie und/oder Ihr Betrieb?
Die IST-Situation wird analysiert und die speziellen Stärken als Kernkompetenz herausgearbeitet. In einer Differenzanalyse wird die Profilierung gegenüber den Mitbewerbern vorgenommen. Am Ende entsteht ein klares Eignungsprofil – für welche Aufgabe ist Ihr Unternehmen am besten geeignet.

Phase 2 – Das erfolgversprechendste Geschäfts- bzw. Aufgabenfeld wird erforscht: Für die Lösung welcher Aufgaben bzw. welcher Probleme sind Sie bzw. Ihr Unternehmen durch das Stärkeprofil optimal geeignet.

Phase 3 – Welche Zielgruppe hat genau das Problem, dass Sie lösen können? Diese ist Ihre erfolgversprechendste Zielgruppe. Bei ihr entwickelt Ihr Problemlösungspotential die größte Anziehungskraft. Im Dialog mit Ihrer Zielgruppe finden Sie heraus, welche Probleme sie tatsächlich hat.

Phase 4 – Wie können Sie die Problemlösung so profilieren und weiterentwickeln, dass Sie ihr brennendstes Problem, ihren größten Entwicklungsengpass lösen können? Dazu muss Ihre Zielgruppe eventuell weiter differenziert werden.

Phase 5 – Durch eine Innovation wird eine zwingende Problemlösung für den Zielgruppenengpass erarbeitet. Aufgrund der Kenntnis des Engpasses in Verbindung mit Ihren Stärken wird eine Innovation mit zwingendem Nutzen für die Zielgruppe entwickelt.

Phase 6 – Um eine innovative Lösung ohne eigene Verzettelung anbieten zu können, sucht man sich ggf. Kooperationspartner, die durch ein komplementäres Stärkeprofil die Problemlösung und damit ein marktfähiges Produkt ermöglichen. (Die Zusammenarbeit erfolgt erst einmal auf Grenzkostenbasis).

Phase 7 – Hinter jedem Problem liegt ein grundlegenderes Problem verborgen. Am Ende der Kette steht ein konstantes soziales Grundbedürfnis. Durch eine nachhaltige Problemlösung hinsichtlich dieses Grundbedürfnisses der Zielgruppe wird die Marktführerschaft (im eigenen, klar definierten Marktsegment) angestrebt.

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